Vereinssatzung

Akademie fu╠łr
W I R K R A F T e. V.

 

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11. Oktober 2020

 

Pr├Ąambel

Das Wort WIRKRAFT steht fu╠łr die besondere Kraft, die sich entfaltet, wenn Menschen zusammenwirken. In selbstverwaltender Kooperation, in der das Ganze sta╠łrker, vielfa╠łltiger und gemeinwohlfo╠łrdernder ausgerichtet sein kann, als die Summe seiner Teile. Im Zusammenwirken von Menschen in WirKreisen entsteht eine Erweiterung des Lebens hin zur lokalen und globalen Verantwortlichkeit und Verantwortung. Dabei greift der Verein die Ideen des Vordenkers Rudolf Diesel auf. Der Verein setzt sich fu╠łr die Erforschung und Fo╠łrderung dieser Wirkraft ein.

Die Freiheit im Geist, die Gleichheit im Recht und die Bru╠łderlichkeit in der Wirtschaft sind Voraussetzungen fu╠łr die Erfahrung menschlicher Wu╠łrde und seine Befa╠łhigung, die eigenen Fa╠łhigkeiten, Ko╠łnnen und Kraft zu mehren und in einen WirKreis einzubringen. Jegliche Einschra╠łnkungen der menschlichen Freiheit sind u╠łberflu╠łssig durch die Hinwendung zur Menschlichkeit.

Wir setzen auf Eigeninitiative, Engagement und Zusammenwirken im Innen sowie im Au├čen. Der Verein stellt den organisatorischen Rahmen. Alle Mitglieder sind eingeladen, sich ehrenamtlich einzubringen. In dieser Satzung und in weiteren Doku- menten treffen wir Vereinbarungen u╠łber die Zielsetzung und den gemeinsamen Weg der Vereinsmitglieder und aller, die sich mit dem Verein in Kooperation verbinden.

 

┬ž1 Name und Sitz

Der Verein fu╠łhrt den Namen ÔÇ×Akademie fu╠łr WIRKRAFT e.V.ÔÇť und hat seinen Sitz in Stapelburg.

┬ž 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Erforschung, Begru╠łndung und Verbreitung sowie die sachliche und finanzielle Fo╠łrderung der Wirkraft und der WirKreise, in denen diese Wirkraft entsteht.

Wesentliche Bereiche hierzu sind u.a.:

  • Wirtschaft, Bildung, Kultur, Brauchtum
  • Natu╠łrliche Abla╠łufe erkennen, bewahren und fo╠łrdern.
  • Die menschliche Entfaltung und Entwicklung, sowohl individuell als auch inund fu╠łr die Gesellschaft.
  • Kontinuierliche Fo╠łrderung der Integration neuer Erkenntnisse in den Alltag.
  • Gemeinschaftliche Schaffung von Lebensgrundlagen.
  • Ausstattung mit den notwendigen Sicherheiten, Finanzmitteln, Verwaltung,Versorgung und Versorgungseinrichtungen.
  • Erna╠łhrung, Gesunderhaltung und Wohlbefinden des Einzelnen sowie derGemeinschaft.

Die ÔÇ×Akademie fu╠łr WIRKRAFT e.V.ÔÇť ist nicht politisch oder religio╠łs orientiert und toleriert unterschiedliche Auffassungen, Einstellungen und Glaubensvorstellungen. Er wirkt la╠łnderu╠łbergreifend. Der Verein bekennt sich zur Wertscha╠łtzung der Individualita╠łt des Einzelnen als Bestandteil der Gemeinschaft (Ganzheit). Diese Wertscha╠łtzung ist ein Grundwert der Akademie fu╠łr WIRKRAFT e.V..

Der Verein verfolgt ausschlie├člich und unmittelbar gemeinnu╠łtzige Zwecke und ist nicht auf die Erzielung von Gewinn ausgerichtet. Vorhandene U╠łberschu╠łsse werden zur Fo╠łrderung der Vereinszwecke eingesetzt, sofern nicht Ru╠łcklagen gebildet werden. U╠łberschu╠łsse werden nicht ausgeschu╠łttet. Die Mitgliederbeitra╠łge werden im Sinne der Vereinsziele verwendet.

Der Vereinszweck schlie├čt die Pra╠łambel dieser Satzung mit ein.

 

┬ž 3 Gescha╠łftsjahr

Gescha╠łftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

┬ž 4 Die Mitgliedschaft

Eine Mitgliedschaft im Verein ist fu╠łr jede natu╠łrliche und juristische Person auf Antrag mo╠łglich. Sa╠łmtliche Mitgliederdaten unterliegen dem Datenschutz.
Mitgliedern, die sich besonders um den Verein oder die Ziele des Vereins verdient gemacht haben, kann durch Beschluss des Vorstands der Status eines Ehrenmitgliedes verliehen werden.

Ehren- und Fo╠łrdermitglieder haben keine Stimm- oder Wahlrechte in der Mitgliederversammlung.

 

Arten der Mitgliedschaft:

  • Gru╠łndungsmitglied (Stimmrecht)
  • Aktives Mitglied (Stimmrecht)bringt sich aktiv und regelma╠ł├čig ins Vereinsleben ein
  • Fo╠łrdermitglied (ohne Stimmrecht)fo╠łrdert den Vereinszweck
  • Ehrenmitglied (ohne Stimmrecht)wird fu╠łr seine Verdienste um den Verein geehrt

Erwerb der Mitgliedschaft
Gru╠łndungsmitglieder haben ein Stimmrecht. Der Erwerb der Fo╠łrder- oder aktiven Mitgliedschaft setzt einen Antrag in Textform voraus. U╠łber die Annahme entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit der Vorstand.
Die Mitgliedschaft beginnt in der Regel als fo╠łrderndes Mitglied und kann nach einer Wartezeit, die in der Regel 12 Monate betra╠łgt, auf Antrag in eine ÔÇ×ordentliche /aktiveÔÇť Mitgliedschaft umgewandelt werden. Grundlage fu╠łr die Umwandlung sollte der erkennbare und nicht einmalige Einsatz des Mitglieds bezu╠łglich der Vereinsziele sein.
Als Ausweis der Mitgliedschaft dient der angenommene Antrag der Vereinsverwaltung.

Dauer der Mitgliedschaft
Die Mitgliedsdauer betra╠łgt mindestens 1 Jahr und verla╠łngert sich automatisch um ein Jahr, wenn sie nicht mit einer Frist von 4 Wochen zum Ende des Kalenderjahres geku╠łndigt wird.

Erlo╠łschen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der Austritt erfolgt durch die Ku╠łndigung in Textform beim Vorstand. Der Ausschluss durch Vorstandsbeschluss ist mo╠łglich, wenn das Mitglied durch sein Verhalten das Ansehen, Interessen oder die Arbeit des Vereins gescha╠łdigt oder gefa╠łhrdet hat.

Mitgliedsbeitrag
Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
Die Mitgliederversammlung beschlie├čt den Jahresbeitrag.

 

┬ž 5 Die Organe des Vereins
    • Der Vorstand
    • Die Mitgliederversammlung.
    • Erweiterter Vorstand
┬ž 6 Die Mitgliederversammlung

In der allja╠łhrlich einzuberufenden Mitgliederversammlung liegt das Recht der Gestaltungshoheit, der Sitz- oder Zwecka╠łnderung oder der Auflo╠łsung des Vereins.

 

Zu dieser sind die Mitglieder mindestens acht Tage vorher unter Mitteilung der Tagesordnung einzuladen. Die Einladung hat in Textform zu erfolgen.
Die Mitgliederversammlung ist auch dann einzuberufen, wenn mindestens 40% der aktiven Mitglieder dies verlangen.

In der Tagesordnung mu╠łssen folgende Punkte vorgesehen sein:

a. Die Erstattung des Jahresberichtes.

b. Die Entlastung des Vorstands.

c. Wahlen (soweit erforderlich).

Teilnahme
Die Teilnahme an der Mitgliederversammlung ist auch telefonisch oder online mo╠łglich.

Antra╠łge
Antra╠łge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung beim Vorstand in Textform einzureichen.

Versammlungsleitung
Die Leitung der Versammlung obliegt dem Vorstand. U╠łber den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein schriftliches Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden und vom Schriftfu╠łhrer zu unterzeichnen ist.

Beschlussfa╠łhigkeit
Jede ordnungsgema╠ł├č einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Ru╠łcksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfa╠łhig.

Beschlu╠łsse
Die Beschlu╠łsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit (Patt-Situation) in der Mitgliederversammlung erha╠łlt der Versammlungsleiter eine Zweitstimme.

A╠łnderungen
Beschlu╠łsse u╠łber die A╠łnderung der Satzung, die A╠łnderung des Vereinszwecks bedu╠łrfen mindestens der 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

 

┬ž 7 Der Vorstand

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewa╠łhlt. Der Vorstand gema╠ł├č ┬ž 26 BGB besteht aus dem Pra╠łsidenten und dem ersten und zweiten Vizepra╠łsidenten.

Vertretung
Jeder von ihnen ist allein zur Vertretung des Vereins berechtigt. Im Innenverha╠łltnis ist┬áder erste oder der zweite Vizepra╠łsident jedoch nur zur Vertretung berechtigt, wenn der Pra╠łsident verhindert ist.

Aufgaben
Der Vorstand ist fu╠łr alle Angelegenheiten des Vereins zusta╠łndig. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

  • Vertretung der Akademie fu╠łr WIRKRAFT e.V.
  • Ordnend wirken
  • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung
  • Vollzug der Beschlu╠łsse

Dem Vorstand obliegen die Gescha╠łftsfu╠łhrung, Leitung und Verwaltung des Vereins, sowie die Berufung der Mitglieder.

Vorstandsbeschlu╠łsse
Die Beschlu╠łsse werden durch u╠łbereinstimmende Willenserkla╠łrung von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern gefasst. Beschlu╠łsse sind zu dokumentieren.

Gefahr
Bei Gefahr im Verzug ist der Vorstand berechtigt, auch Angelegenheiten, die in den Bereich der Mitgliederversammlung fallen, selbsta╠łndig zu regeln oder Anordnungen zu treffen. Diese Entscheidungen bedu╠łrfen jedoch der nachtra╠łglichen Genehmigung durch die Mitgliederversammlung.

Ausscheiden
Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitglieds des Vorstandes ist eine Kooptierung eines aktiven Mitgliedes durch den Vorstand mo╠łglich. Diese gilt bis zur na╠łchsten Mitgliederversammlung, in der ein neues Vorstandmitglied gewa╠łhlt wird.

Die Mitgliederversammlung kann den Vorstand oder einzelne Vereinsorgane des Amtes entheben.

Als Vorstandsmitglied kann nur eine vollja╠łhrige Person gewa╠łhlt werden. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung fu╠łr 5 Jahre gewa╠łhlt.

Ehrenamt
Die Vorstandsmitglieder u╠łben ihre Ta╠łtigkeit als Vorstand ausschlie├člich ehrenamtlich aus. U╠łbersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Ma├č einer ehrenamtlichen Ta╠łtigkeit, so kann der Vorstand erforderliches Hilfspersonal im Rahmen der Finanzordnung einstellen.

Erweiterter Vorstand
Der Vorstand kann aus ÔÇ×bewa╠łhrten MitgliedernÔÇť fu╠łnf aktive Mitglieder zu einem erweiterten Vorstand berufen. Diese erhalten ein Stimmrecht bei Vorstandsbeschlu╠łssen, sind aber nicht berechtigt, den Verein im Au├čenverha╠łltnis zu vertreten.

Vereinsordnung
Der Vorstand kann Aufgaben, die das Innenverha╠łltnis des Vereins betreffen, in eine Vereinsordnung u╠łbertragen. Diese wird den Erkenntnissen, Notwendigkeiten angepasst und weiterentwickelt.

 

┬ž 8 Schiedsgericht

Ab 50 Mitgliedern kann ein Schiedsgericht eingerichtet werden. In allen aus dem Vereinsverha╠łltnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von sieben Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wa╠łhlen mit einer relativen Mehrheit einen Vorsitzenden fu╠łr das Schiedsgericht. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Pra╠łsidium. Die Entscheidungen des Schiedsgerichtes fallen endgu╠łltig und mit einfacher Stimmenmehrheit.

 

┬ž 9 Rechnungspru╠łfer

Die Rechnungspru╠łfung obliegt einem Mitglied, hierbei ist die Hinzunahme von externen Sachversta╠łndigen mo╠łglich.
Die Mitgliederversammlung wa╠łhlt aus den Mitgliedern den Rechnungspru╠łfer, der vor der ordentlichen Versammlung Einsicht in die Gescha╠łftsfu╠łhrung nehmen und bei der Mitgliederversammlung Antra╠łge zur Entlastung des Vorstands stellen.

 

┬ž 10 Auflo╠łsung

Bei Auflo╠łsung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung u╠łber die Verwendung des Inventars und der Finanzen.

 

┬ž 11 Salvatorische Klausel

Sollten Teile in dieser Satzung unzula╠łssig oder unwirksam sein oder werden, so bleibt die Gu╠łltigkeit der u╠łbrigen Bestimmung erhalten. Dies gilt auch fu╠łr diese Klausel.

Berlin, den 11. Oktober 2020

Die Gru╠łndungsmitglieder